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Puppen

Puppen...

...haben keine eigene Meinung!

Puppen...

...definieren ihre Persönlichkeit anhand ihres äußeren Erscheinungsbildes!

Puppen...

...wagen es sich nicht, gegen den Strom zu schwimmen!

Puppen...

...sind Spielzeug!!!

Man begegnet ihnen täglich. Egal wohin man auch geht. Es sind diese ständig ihr Aussehen kontrollierenden, in den Vordergrund stellenden, sich womöglich auf dieses noch etwas einbildenden Lebewesen. Ja...eine andere Bezeichnung hierfür fällt mir momentan nicht ein. Sie verfallen in den Wahn ihr Aussehen ständig zu perfektionieren, sich oberflächlich von der Masse tragen zu lassen. Die sogenannte Masse, eine Armee bestehend aus Puppen, die einfach nicht dazu in der Lage sind, ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Die Interessenfelder der Puppen liegen meistens darin Parties zu feiern, Alkohol zu konsumieren, mit anderen Puppen über belanglose oberflächliche Themen zu kommunizieren, ständig dem hinterherzujagen, was die Medien preiszugeben haben und individuellere Menschen zu belächeln. Dabei sind es doch die Puppen, die belächelt werden. Ich jedenfalls kann mit Puppen nicht sehr viel anfangen. Ist es nicht viel interessanter herauszufinden worin seine Stärken oder Schwächen liegen oder welche Begabungen man hat und diese sinnvoll zu nutzen? Puppen sind wirklich nicht in der Lage tiefgründiger zu denken und ihre individuelle Persönlichkeit zu entwickeln. Oder sie haben nicht den Mut der Masse zu entkommen und eine individuelle Person zu werden. ich jedenfalls muss immer wieder lächeln, wenn ich einer Puppe begegne und diese der Meinung ist meine Individualität zu verspotten. Eigentlich empfinde ich für solche Menschen wirklich Mitleid, denn was ist das schon für ein Leben, wenn man ständig in der Masse untergeht, eine Puppe ist.

 Sayonara

x3hell-ectricaa

7.11.08 12:35


Von zerbrochenen Spiegeln und dem vom Winde verwehten Sand

Ich frage mich manchmal wie es so weit kommen konnte. Es ist dieses Gefühl. Dieses Gefühl als würde dir dein Zwilling genommen. Dieses Gefühl welches man verspürt, wenn man in einen zerbrochenen Spiegel sieht und sein Spiegelbild darin nicht mehr sehen kann. Man sich selbst nicht mehr erkennt. Noch genau vor einem Jahr glaubte ich kaum, dass es schon nach solch (in meinen Augen) kurzer Zeit dazu kommen könnte, aber es geschah wirklich. Als ER in mein Leben trat. Wir lernten uns durch Zufall kennen. Zunächst hatte ich mir nicht mehr erdacht, als dass er nur eine nette Bekanntschaft für mich werden würde. Aber es wurde anders. Wir merkten schon sehr schnell, dass uns ein sehr starkes Gefühl verband, doch wussten zunächst nicht recht damit umzugehen. Ich dachte es sei Liebe, doch was er dachte ist mir bis heute ungewiss. Wir harmonierten sehr. Manchmal war es erschreckend wie gut wir zusammen harmonierten. Ziemlich schnell intensivierte sich unser Verhältnis. Wir hatten teilweise dieselben Gedanken, verstanden uns ohne Worte. Man könnte fast sagen wir seien Zwillinge gewesen, denn erstaunlicherweise harmonierten wir auch optisch sehr gut. Ja uns wurde wirklich sehr oft mitgeteilt welch ein hübsches Paar wir seien, obwohl dem nicht so war. Damals hätte ich gewollt, dass es soweit kommt, aber das sollte es einfach nicht. Manchmal kam es über mich naiv zu denken, er würde so empfinden wie ich, doch im nächsten Moment verletzte er mich so sehr, wieder und wieder. Eigentlich wäre es unverzeihlich gewesen doch ich konnte zu diesem Zeitpunkt nicht anders reagieren ich musste ihm immer verzeihen. Und ich sah bald ein, dass eine Beziehung zwischen uns zu viel (zu intensiv) gewesen wäre um auf Dauer zu bestehen. Dennoch bestand diese intensive Bindung zwischen uns. Wir waren wie Zwilliinge. Er war meine schlechtere Hälfte und ich seine Bessere. Jedenfalls dachte ich unsere Freundschaft würde noch ziemlich lange bestehen, so stark wie sie war. Mit der Zeit merkte ich, dass sich etwas veränderte, möglicherweise ICH. Ich wollte ihn an dieser Veränderung teilhaben lassen, doch er wehrte sich,kam nicht damit zurecht. Dabei wäre es nur zu seinem Guten gewesen (wie gesagt: ich war seine bessere Hälfte). Ich realisierte zunächst nicht, wie er sich von mir distanzierte, wiedersprüchlich merkte ich dennoch, wie oft ich ihn vergaß. Unser Verhältnis war nicht mehr so wie früher etwas hatte sich verändert. Ich nenne es einen menschlichen Reifungsprozess, wie er dazu steht ist mir nicht klar. Doch ich wusste, es würde nicht mehr so sein, wie es einmal war. Es machte mich traurig. Dennoch gab er mir endlich Bestätigung. Er glaubte wirklich ich könne ihn nicht durchschauen, nach dieser inensiven Freundschaft, die wir hatten. Eigentlich ein ziemlich stupider Gedanke von ihm. Nun ja... ich stellte erschreckenderweise fest, dass es mir nichts ausmachte. Im Gegenteil. Ich merkte wie gut ich zurechtkam. Ohne ihn, mein einstiges "Spiegelbild" oder auch "Zwilling". Es war fast schon ein Gefühl von Freiheit, welches ich verspürte. Kurzzeitig überkam mich ein Gefühl von Traurigkeit, denn ich hätte mir gewünscht, dass unsere Freundschaft stilvoller endet, aber dann realisierte ich, dass wir uns wohl doch nicht so ähnlich waren, wie wir glaubten, denn er dachte nicht sehr viel nach und im Endefekt wurde mir klar, dass er manchmal flüchtete, sich hinter einem von den Medien vorgegebenen Charakter versteckte. Aber vielleicht war es genau das, was mir die Luft zum Atmen nahm. Es hat mich bestärkt. Es fühlt sich an, als wenn man Sand in der Hand hält, diese öffnet und der Sand vom Wind in die Ferne getrieben wird. Ja so fühlt es sich an.

 

Sayonara

x3hell-ectricaa 

15.10.08 21:18


START VEREWIGUNGEN. SCHREIBT IHR. SIE. ALLES.